Hinweis: Die Inhalte dieser Webseite dienen der allgemeinen Information. Verbindliche und tagesaktuelle Angaben zu Förderprogrammen und Gesetzgebung erhalten Sie auf energiefranken.ch, beim Bundesamt für Energie und auf der offiziellen Webseite Ihres Kantons.
☀ Planungsleitfaden

Solaranlage planen in der Schweiz – Ihr Leitfaden 2026

Von der ersten Idee bis zur Inbetriebnahme: So planen Sie Ihre Photovoltaikanlage Schritt für Schritt und vermeiden typische Fehler.

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Solaranlage planen: Die wichtigsten Schritte

Die Planung einer Solaranlage in der Schweiz ist einfacher, als viele denken. Mit der richtigen Vorbereitung dauert der gesamte Prozess von der ersten Abklärung bis zur Inbetriebnahme typischerweise 4 bis 12 Wochen. Hier erfahren Sie, welche Schritte nötig sind und worauf Sie achten sollten.

Schritt 1: Dachcheck und Potenzialanalyse

Der erste Schritt jeder Solarplanung ist die Analyse Ihres Daches. Prüfen Sie zunächst online auf sonnendach.ch, wie viel Solarenergie Ihr Dach produzieren kann. Dieses kostenlose Tool des Bundesamts für Energie zeigt Ihnen die Eignung jeder Dachfläche in der Schweiz.

Folgende Faktoren beeinflussen das Solarpotenzial:

  • Dachausrichtung: Süd ist optimal, Ost-West funktioniert ebenfalls gut
  • Dachneigung: 25 bis 35 Grad sind ideal, Flachdächer werden aufgeständert
  • Verschattung: Bäume, Nachbargebäude oder Kamine können den Ertrag mindern
  • Verfügbare Dachfläche: Pro kWp werden etwa 5 bis 6 m² benötigt
  • Dachzustand: Das Dach sollte noch mindestens 20 Jahre halten

Schritt 2: Verbrauchsanalyse und Anlagengrösse

Analysieren Sie Ihren aktuellen und zukünftigen Stromverbrauch. In der Schweiz verbraucht ein typischer Haushalt 4'000 bis 5'500 kWh pro Jahr. Planen Sie auch zukünftige Verbraucher ein:

  • Wärmepumpe: zusätzlich 3'000 bis 6'000 kWh pro Jahr
  • Elektroauto: zusätzlich 2'000 bis 4'000 kWh pro Jahr
  • Batteriespeicher: erhöht den Eigenverbrauchsanteil um 20 bis 30 Prozentpunkte

Für ein Einfamilienhaus in der Schweiz empfehlen Fachleute, die verfügbare Dachfläche möglichst vollständig zu nutzen. Die Mehrkosten für eine grössere Anlage sind gering, und überschüssiger Strom kann eingespeist oder für zukünftige Verbraucher genutzt werden.

Schritt 3: Offerten einholen und vergleichen

Holen Sie mindestens drei Offerten von verschiedenen Solarinstallateuren ein. Achten Sie dabei auf folgende Punkte:

  • Detaillierte Aufstellung aller Kosten (Module, Wechselrichter, Montage, Elektroinstallation)
  • Ertragsprognose mit konkreten kWh-Angaben für Ihr Dach
  • Verwendete Modultypen und deren Garantiebedingungen
  • Erfahrung des Installateurs und Referenzprojekte in Ihrer Region
  • Angebotene Serviceleistungen (Monitoring, Wartung, Garantieverlängerung)

Ein guter Solarinstallateur besucht Ihr Dach vor der Offerte persönlich und berücksichtigt die lokalen Gegebenheiten. Misstrauen Sie Angeboten, die ohne Dachbesichtigung erstellt werden.

Schritt 4: Bewilligung und Meldeverfahren

Seit 2014 gilt in der Schweiz für die meisten Solaranlagen ein vereinfachtes Meldeverfahren. Statt einer Baubewilligung genügt eine einfache Meldung bei der Gemeinde, sofern die Anlage genügend an die Dachfläche angepasst ist. Ihr Installateur übernimmt in der Regel die Meldung.

Ausnahmen, bei denen eine Baubewilligung nötig ist:

  • Denkmalgeschützte Gebäude oder Gebäude in Schutzzonen
  • Freistehende Solaranlagen (Freiflächenanlagen)
  • Anlagen, die nicht genügend in die Dachfläche integriert sind
  • Fassadenanlagen in bestimmten Gemeinden

Schritt 5: Netzanschluss und Installation

Vor der Installation reicht Ihr Installateur ein Netzanschlussgesuch beim lokalen Energieversorger ein. Die eigentliche Montage dauert in der Regel nur 2 bis 5 Arbeitstage. Die Anlage wird nach der Installation durch den Netzbetreiber abgenommen und ans Stromnetz angeschlossen.

Schritt 6: Förderung beantragen

Häufige Fragen zur Solaranlage-Planung

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Planung Ihrer PV-Anlage in der Schweiz.

Die Planung einer Solaranlage dauert in der Schweiz typischerweise 4 bis 12 Wochen. Die reine Montage nimmt 2 bis 5 Arbeitstage in Anspruch. Die längste Wartezeit entsteht oft durch das Bewilligungsverfahren und die Terminplanung des Installateurs.
In den meisten Fällen genügt seit 2014 ein einfaches Meldeverfahren bei der Gemeinde, sofern die Anlage genügend an die Dachfläche angepasst ist. Ausnahmen gelten für denkmalgeschützte Gebäude, Schutzzonen und freistehende Anlagen.
Die wichtigsten Schritte sind: 1) Dachcheck und Potenzialanalyse, 2) Offerten von Solarinstallateuren einholen, 3) Meldung bei der Gemeinde, 4) Netzanschlussgesuch beim Netzbetreiber, 5) Montage und Installation, 6) Abnahme und Inbetriebnahme, 7) Fördergesuch einreichen.
Achten Sie auf zertifizierte Installateure mit Erfahrung in Ihrer Region. Holen Sie mindestens drei Offerten ein und vergleichen Sie Leistung, Garantien und Preis-Leistungs-Verhältnis. Zertifikate wie Solarprofis oder ISO 9001 sind gute Qualitätsindikatoren.
Die Planung können Sie grundsätzlich selbst vornehmen, zum Beispiel mit Online-Tools wie sonnendach.ch. Die Installation muss jedoch zwingend von einem konzessionierten Elektroinstallateur durchgeführt werden, da ein Anschluss ans Stromnetz erforderlich ist.

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