Hinweis: Die Inhalte dieser Webseite dienen der allgemeinen Information. Verbindliche und tagesaktuelle Angaben zu Förderprogrammen und Gesetzgebung erhalten Sie auf energiefranken.ch, beim Bundesamt für Energie und auf der offiziellen Webseite Ihres Kantons.

Solaranlagen für Gewerbe und Industrie in der Schweiz

Lesezeit: ca. 8 Minuten | Kategorie: Gewerbe

Auch für Gewerbe- und Industriebetriebe sind Solaranlagen äusserst attraktiv. Grosse Dachflächen, hoher Tagstromverbrauch und attraktive Förderungen machen gewerbliche PV besonders wirtschaftlich.

Vorteile für Unternehmen

Die Reduktion der Stromkosten ist der wichtigste Vorteil. Durch den hohen Eigenverbrauchsanteil – Betriebe verbrauchen Strom vor allem tagsüber – amortisieren sich gewerbliche Anlagen oft schneller als bei Privathaushalten. Zudem verbessern Unternehmen ihren ökologischen Fussabdruck und das Image.

Grosse Dachflächen optimal nutzen

Gewerbegebäude verfügen über grosse, unverschattete Flachdächer. Auf 1'000 m² lässt sich eine 100-150 kWp-Anlage installieren, die 100'000 bis 150'000 kWh pro Jahr produziert.

Förderungen

Gewerbliche Anlagen profitieren von der Einmalvergütung. Anlagen über 100 kWp können an Auktionen mit attraktiven Konditionen teilnehmen. Steuerliche Abzugsfähigkeit gilt auch für Unternehmen.

Contracting-Modell

Ein Investor errichtet die Anlage auf dem Firmendach. Das Unternehmen kauft Solarstrom unter dem Netzstrompreis – ohne eigene Investition.

Beispielrechnung KMU

500 m² Dach: 75-kWp-Anlage für CHF 90'000. Nach Förderung und Steuerabzug: Nettokosten CHF 50'000. Bei 60% Eigenverbrauch und CHF 12'000 jährlicher Einsparung: Amortisation in unter 5 Jahren.

Fazit

Gewerbliche Solaranlagen gehören zu den rentabelsten Investitionen für Schweizer Unternehmen.

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Planung und Installation

Der Weg zur eigenen Solaranlage beginnt mit einer professionellen Dachanalyse. Dabei werden Ausrichtung, Neigung, Verschattung und Statik geprüft. Süd-, Südost- und Südwestdächer mit 15–35° Neigung sind ideal. Aber auch Ost-West-Anlagen sind wirtschaftlich sinnvoll und liefern eine gleichmässigere Stromproduktion über den Tag. Die Montage dauert typischerweise 2–3 Tage für ein Einfamilienhaus. Der Installateur kümmert sich um die Baubewilligung, den Netzanschluss und die Anmeldung bei Pronovo für die Einmalvergütung. Nach der Inbetriebnahme können Sie Ihre Stromproduktion per App überwachen und Ihren Eigenverbrauch optimieren. Ein jährlicher Check durch den Fachmann sichert die langfristige Leistung.

Wirtschaftlichkeit und Amortisation

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Schweizer Förderprogramme im Überblick

In der Schweiz profitieren Eigenheimbesitzer von attraktiven Förderprogrammen für Solaranlagen. Die Einmalvergütung (EIV) des Bundes deckt bis zu 30 % der Investitionskosten. Zusätzlich bieten viele Kantone und Gemeinden eigene Zuschüsse an. In Zürich beispielsweise gibt es kantonale Zusatzförderungen von bis zu CHF 3’000, während Bern einen Bonus für Fassadenanlagen gewährt. Wichtig: Die Förderanträge müssen vor Baubeginn eingereicht werden. Ihr Solarinstallateur übernimmt in der Regel die gesamte Administration. Die Bearbeitungszeit beträgt aktuell 3–6 Monate. Zusätzlich können Sie die Investitionskosten vollständig von der Einkommenssteuer abziehen – das spart je nach Steuersatz nochmals 20–35 % der Nettokosten.

Solarstrom und Elektromobilität

Die Kombination von Solaranlage und Elektroauto ist besonders attraktiv. Ein E-Auto verbraucht rund 15–20 kWh pro 100 km – bei 15’000 km Jähresfahrleistung sind das etwa 2’500 kWh. Mit einer 10-kWp-Anlage produzieren Sie in der Schweiz jährlich rund 10’000 kWh – mehr als genug für Haushalt und Auto. Wer sein E-Auto tagsüber zu Hause laden kann, nutzt den Solarstrom direkt und spart die teuren öffentlichen Ladetarife. Eine smarte Wallbox mit Solarstrom-Optimierung lädt das Auto bevorzugt dann, wenn die Sonne scheint. So fahren Sie praktisch gratis – und CO₂-neutral. Die Investition in eine Wallbox liegt bei CHF 1’500–3’000 inklusive Installation.

Fördermodelle für Gewerbe-Solaranlagen in der Schweiz

Power Purchase Agreements (PPA) für Schweizer Unternehmen

Netzeinspeisung und Vergütungsmodelle im Vergleich

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