Dachausrichtung und Neigung – Der Einfluss auf den Solarertrag

Lesezeit: ca. 8 Minuten | Kategorie: Planung

Ausrichtung und Neigung beeinflussen den Solarertrag erheblich. Doch die optimale Konfiguration hängt nicht nur von der Maximalproduktion ab.

Optimale Südausrichtung

In der Schweiz erzielt Südausrichtung mit 30-35 Grad den höchsten Jahresertrag: 1'000 bis 1'200 kWh pro kWp. Abweichungen bis 45 Grad reduzieren den Ertrag nur um 5-10%. Selbst reine Ost-/Westausrichtung liefert noch 80-85% des Maximums.

Ost-West als Alternative

Immer beliebter, besonders auf Flachdächern. Gesamtertrag 10-15% geringer, aber gleichmässigere Verteilung über den Tag. Höherer Eigenverbrauch, da morgens und abends mehr produziert wird. Mehr Module pro Fläche möglich.

Einfluss der Neigung

Verschattungsanalyse

Verschattungen können den Ertrag erheblich mindern. Moderne Planungstools simulieren den Schattenverlauf über das ganze Jahr. Leistungsoptimierer oder Mikro-Wechselrichter reduzieren den Verlust bei Teilverschattung deutlich.

Fassadenanlagen

60-70% des Dachertrags, aber im Winter verhältnismässig gut durch tiefen Sonnenstand. Sinnvolle Ergänzung.

Fazit

Die meisten Schweizer Dächer eignen sich für PV – auch bei nicht optimaler Ausrichtung. Eine professionelle Planung holt das Beste aus Ihrem Dach heraus.

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